Historischer  Verein  Landsberg  am  Lech  e.  V.
 

Aktuelles


 

Programm  2017



Donnerstag, dem 26. 10. 2017, um 19.30 Uhr :

 

Vortrag von Dr. Thomas Hermann vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege: „Die Pollinger Reliquienkapelle: Rhetorik und Emblemiatkim Bildprogramm“

Die direkt an den Chorraum der Pollinger Klosterkirche angeschlossene Reliquienkapelle erhielt in den Jahren 1764/67 eine neue Ausstattung ( Stuck von Tassilo Zöpf, Gemälde von J.B. Baader ). Der recht kleine Raum wurde dabei mit einer großen Zahl an aufeinander bezogene Historienbilder und Emblemen versehen, die gut nachvollziehbar machen, wie in der Barockzeit aussagekräftige Bildprogramme entwickelt wurden und wie diese auf den Betrachter einwirken.Der Vortrag erläutert das Bildprogramm der Reliqienkapelle, wobei er sich dabei vor allem der Rhetorik als dessen Grundlage widmet.

Veranstaltungsort: Pfarrsaal von Mariä Himmelfahrt, Landsberg, Ludwigstraße 167, Fußgängerzone

Dienstag, 7. November 2017


Dienstag, 7. November 2017

Vortrag von Dr. Edith Raim „Feldpostbriefe aus dem Ersten Weltkrieg“. Zwischen Heimat und Front wurden im Ersten Weltkrieg täglich viele tausende von Briefen  gewechselt. Angehörige berichteten von ihrem Alltag daheim, die Soldaten von ihrem Leben im Krieg. Viele Briefe sind als letzte Zeugnisse der gefallenen Soldaten erhalten und teils auch veröffentlicht worden. Der Vortrag gibt Einblick in einige Korrespondenzen und regt zur Recherche in der eignen Familie an.

19.30 Uhr im Pfarrsaal von Mariä Himmelfahrt, Landsberg, Ludwigstraße 167, Fußgängerzone


Dienstag, 12. Dezember 2017

Vortrag von Dr. Stefan Paulus „Vom Krieg zum Frieden? Der Kriegseintritt der USA vor 100 Jahren und seine Folgen“. Der Erste Weltkrieg gilt gemeinhin als die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Er markiert nicht nur den Kollaps der alten europäischen Staatenordnung und damit das Ende des „langen 19. Jahrhunderts“, seine unmittelbaren Nachwirkungen auf die politische und ideologische Entwicklung Europas und speziell Deutschlands sollten bis zur weltpolitischen Zäsur von 1989/90 spürbar bleiben. Es war nicht zuletzt dem Kriegseintritt der USA als einer außereuropäischen Macht am 6. April 1917 – also genau vor 100 Jahren -  zu verdanken, dass der Kriegsverlauf zugunsten der gegen Deutschland verbündeten Entente-Mächte beeinflusst wurde und im November 1918 sein Ende fand. Anlässlich dieses Gedenkens möchte der Vortrag die letzte Kriegsphase, den revolutionären Umbruch von 1918/19 sowie die anschließenden Bemühungen um eine Nachkriegsordnung genauer beleuchten und sich in diesem Kontext auch der Frage widmen, wie die hiermit einhergehenden Ereignisse in Landsberg am Lech wahrgenommen wurden und welche Rückwirkungen diese auf die lokale Entwicklung besaßen.


Im Anschluss an den Vortrag lädt der Historische Verein wieder zu seinem traditionellen adventlichen Zusammensein ein. Bei gutem Wein, süßem und salzigem Gebäck können wir so das Jahr gemeinsam mit guten Gesprächen ausklingen lassen.

19.30 Uhr im Pfarrsaal von Mariä Himmelfahrt, Landsberg, Ludwigstraße 167, Fußgängerzone







Der Historischen Verein hat nun die Landsbergerger Geschichtsblätter von 1902-1969 als digitale PDF-Dateien zum herunterladen auf seine Homepage/Publikationen/Archiv stellen können.
Zu großem Dank sind wir dem Vereinmitglied, Herrn Heininger, Windach, verpflichtetet, der sich die große Mühe und Arbeit der Digitalisierung gemacht hat.
Wir werden auch in absehbarer Zeit versuchen, die restlichen Landberger Geschichtsblätter von 1970-2015 online zu stellen.



Neue Geschäftsstelle

"Ab 1.1. 2016 übernimmt das DERPART Reisebüro Michael Vivell die Geschäftsstelle des Historischen Vereins. Die Geschätsstelle dient als persönliche Anlaufstelle für unsere Mitglieder, hier können Sie dann die Geschichtsblätter abholen oder noch welche kaufen und auch alle Fragen bezüglich der Mitgliedschaft klären, wie Mitglied werden oder Änderungen melden, falls Sie das nicht per e-mail mit uns abwickeln wollen. Unsere Anlaufstelle ist übrigens beim "Ticketservice" Wir bedanken uns herzlich bei Michael und Rosemarie Vivell, die sich bereit erklärt haben, unsere Geschätsstelle in ihrem Reisebüro, das zentral am Hauptplatz liegt, unterzubringen.